Archiv des Autors: Hans-Jörg Ott

Digitale Partnerschaft

Bildschirmfoto Partnerschaftstreffen digital

Seit November 2021 kann die Partnerschaft mit der Orthodoxen Metropolie von Tambow und Rasskasowo bisher nur noch digital gestaltet werden. Eingeladen sind alle, die in den vergangenen 30 Jahren die Partnerschaft mitgestaltet haben: aus Wetzlar, Hüttenberg, Laufdorf, Germersheim, Bamberg, Alzenau, Hanau, Bonn, Offenburg, Gießen, Lich, Tambow, St. Petersburg, Liepaja, Nürnberg.

Hier finden Sie die Einladungsflyer mit entsprechenden Informationen:

Dialog: Wie kann Kirche heute Orientierung geben – Welche Rolle spielt der Glaube im Öffentlichen Raum – Wie reagiert Kirche auf gesellschaftliche Umbrüche?

Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Gießen, Wetzlar, Hüttenberg, Alzenau, Lich, Helsinki, Kasachstan, Perm, St. Petersburg, Sergiev Possad, Tambow diskutieren die verschiedenen Ansichten und Lebenserfahrungen. Einführung durch eine deutsche Teilnehmerin.

Freitag 27. Februar 2026 Einladungsflyer hierhttps://osteuropaausschuss.ekir.de/wp-content/uploads/2025/01/Einladung-Febr.-26-1.docx

Dialog: Christliche Erziehung von Kindern: Lösungsansätze in Familie, mit Kindern, in den Gemeinden

Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Gießen, Wetzlar, Hüttenberg, Alzenau, Lich, Helsinki, Kasachstan, Perm, St. Petersburg, Sergiev Possad, Tambow diskutieren die verschiedenen Ansichten und Lebenserfahrungen. Einführung durch eine russische Teilnehmerin.

Freitag 28. November 2025

Dialog – Beinflusst die Spezialoperation der Russischen Föderation der Arbeit des orthodoxen Radiosenders Grad Petrov in St. Petersburg?

Dialog – Wie gehen Christen in Deutschland mit der AFD um?

Dieser Frage wollen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Bamberg, Gießen, Helsinki, Lich, Kaschstan, Perm, St. Petersburg, Segiev Possad, Tambow und Wetzlar stellen. Die Veranstaltung ist eine interne Veranstaltung des Osteuropa Ausschusses.

Freitag 16. Mai 2025 – Einladungsflyer hier https://Ankuendigung_Vorlage-05.25-3.docx

Dialog – Zeugnis des Glaubens – Dietrich Bonhoeffer

Die Einladung zum 21. Februar 2025 kann leider nur die aller notwendigsten Angaben enthalten. Namen der Teilnehmerinnen und Motivation, Herkommen und Vorwissen müssen an dieser Stelle verschwiegen werden. Die russischen Teilnehmerinnen müssen Repressionen durch ihre Kirche befürchten. Die, die durch den Krieg ins Ausland vertrieben wurden, können sich auch dort nicht sicher sein. Die Veranstaltung ist somit eine interne Veranstaltung des Osteuropa Ausschusses.

Freitag 21. Februar 2025 – Einladungsflyer hier

Referat von Udo Küppers „Glaubenszeugen – Dietrich Bonhoeffer“

Glaubenszeugen Dietrich Bonhoeffer

Dialog Tambow – Die Partnerschaft als Resonanzraum

28. Juni 2023

Einladungsflyer Dialog Tambow 28.06.2023 hier


Dialog Tambow – Was wir uns mitteilen wollen und wie wir darüber sprechen

EinladungsflyerDialog Tambow 25. November 2022 hier



Einheit im Glauben in einer Welt der Spaltung

27. Juni 2022 Einladungsflyer

https://osteuropaausschuss.ekir.de/wp-content/uploads/2025/01/Flyer-offiziell.pdf

Wie geht denn Frieden?

13. November 2021 Einladungsflyer hier

Russisch-Orthodoxe Kirche

Sophienkathedrale in Novgorod https://de.wikipedia.org/wiki/Sophienkathedrale_(Nowgorod)

Der russische Patriarch sieht die Menschenrechte und die Religionsfreiheit in Russland verwirklicht

NÖK 15.01.2026

Russland: Patriarch: In Russland Menschenrechte und Religionsfreiheit verwirklicht 15. Januar 2026 Russland Der Moskauer Patriarch Kirill sieht in Russland einen vortrefflichen Hort der Menschenrechte und Religionsfreiheit. Im traditionellen Weihnachtsinterview, das vom Sender Rossija 1 zum orthodoxen Weihnachtsfest ausgestrahlt wurde, erörterte das Oberhaupt der Russischen Orthodoxen Kirche (ROK) u.a. die Frage, woher die Spannungen zwischen Russland und dem Westen rührten. Nach dem Ende der Sowjetunion hätten das Volk und die Regierung erkannt, dass Menschenrechte und Religionsfreiheit unbedingt geachtet werden müssen. Zudem seien in Russland inzwischen auch Marktwirtschaft und Freizügigkeit vollumfänglich gegeben. Damit stelle das Land eine sehr attraktive Alternative für die zivilisatorische Entwicklung dar, so der Patriarch: „Wir bieten Werte, die der Westen abgelehnt hat und weiterhin ablehnt.“ Dazu gehöre auch, dass in Russland der christliche Glaube hochgehalten werde, was im Westen nicht der Fall sei. Der Glaube werde dort an den Rand des öffentlichen Lebens gedrängt, basierend auf der falschen Annahme, dass Religion Privatsache sei. Der Patriarch bezichtigte den Westen diesbezüglich auch eines „militanten Säkularismus“. Und er fügte hinzu: „Wir lehnen ab, was im Westen derzeit unter dem Deckmantel der ‚Menschenrechte‘ akzeptiert wird, in Wirklichkeit aber auf die Zerstörung der menschlichen Moral abzielt.“ Moral sei letztlich Gottes Gesetz, „tief in der menschlichen Natur verankert, damit der Mensch leben kann“. Moral, wie Gott sie in die menschliche Natur eingepflanzt hat, sei die Voraussetzung und der Weg zum menschlichen Glück. „Und wenn heute unter dem Deckmantel der Freiheit die persönliche und familiäre Moral zerstört wird, sehen wir, wohin das führt“, so der Patriarch. Er beobachte insbesondere in westlichen Ländern den moralischen Verfall der jüngeren Generation. Nachsatz: „Wenn es keinen Gott gibt, ist alles erlaubt.“ Und nochmals bekräftigte der Patriarch: Russland anerkenne alle Rechte und Freiheiten, seine Politik richte sich strikt an den Vorgaben der Vereinten Nationen und an Menschenrechtsorganisationen aus, und man weiche keinen Schritt von diesem Kurs ab. Deshalb stehe man in Konfrontation zur westlichen Zivilisation. „Gerade weil diese Zivilisation die Sünde rechtfertigt und glaubt, Sünde sei keine Sünde, kein Verstoß gegen Gebote oder Lebensprinzipien, sondern ein alternativer Weg der menschlichen Entwicklung.“ In der ROK wurde – gemäß dem Julianischen Kalender – am 6. Januar der Heilige Abend und am 7. Januar der Christtag gefeiert. Patriarch Kirill stand in der Nacht vom 6. auf den 7. Januar dem festlichen Weihnachtsgottesdienst in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale vor. An dem Gottesdienst nahmen auch zahlreiche hochrangige russische Politiker teil, Präsident Vladimir Putin wurde in der Gottesdienstmeldung des Moskauer Patriarchats aber nicht genannt. In der Glückwunschbotschaft Kirills an den russischen Präsidenten, die vom Patriarchat veröffentlicht wurde, würdigte der Patriarch dafür einmal mehr die unzähligen Verdienste Putins um Russland und die Kirche. Der Präsident kümmere sich unermüdlich um den Wohlstand des russischen Volkes, stärke die Souveränität des Landes und die traditionellen Werte der Gesellschaft. Ausdrücklich würdigte Kirill die guten Beziehungen zwischen Staat und Orthodoxer Kirche. Die gute Zusammenarbeit trage zur Festigung des Volkes, zur spirituellen, moralischen und patriotischen Erziehung der jungen Generation und zum Erhalt des reichen historischen und kulturellen Erbes des Landes bei. Er hoffe, so der Patriarch, dass diese Zusammenarbeit auch weiterhin fruchtbar und segensreich für Kirche und Vaterland sein werde. Patriarch Kirill ist einer der entschiedensten Befürworter und Unterstützer des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. (Quelle: Katholische Presseagentur Kathpress, www.kathpress.at)

Russland: Putin bezeichnet Soldaten als Retter mit göttlichem Auftrag

15. Januar 2026

Am orthodoxen Weihnachtsfest hat der russische Präsident Vladimir Putin die russischen Soldaten als Retter bezeichnet. In seiner Rede sprach er von Gott, der oft „Retter“ genannt werde, weil er zur Rettung der Menschen auf die Erde gekommen sei. Die russischen Soldaten „erfüllen sozusagen in göttlichem Auftrag die gleiche Mission: den Schutz des Vaterlands, die Rettung der Heimat und ihrer Menschen“, sagte Putin. Und so habe man in Russland zu allen Zeiten die Soldaten behandelt, nämlich als „die Menschen, die sozusagen in göttlichem Auftrag diese heilige Mission ausführen“.

Der russische Präsident feierte bereits zum dritten Mal in Folge Weihnachten gemeinsam mit russischen Offizieren und Teilnehmern an Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine. Auf den Bildern und Videos der Feier waren weder Geistliche noch ein Gottesdienst zu sehen. Die Feier fand laut Recherchen von Agentstvo in einer Kirche auf dem Areal einer Einrichtung des russischen Militärgeheimdienstes GRU in der Nähe von Moskau statt.

Der russische Patriarch Kirill wiederholte in seinem traditionellen Weihnachtsinterview seine Ansichten, dass sich „viele“ gegen Russland stellten, weil dieses eine „alternative zivilisatorische Entwicklung“ biete, während im Westen die Jugend degeneriere. Ein neueres Element in seiner Rhetorik war die pauschale Einstufung aller Andersdenkenden als „Vaterlandsverräter“. Es sei zwar schwierig, auf nationaler Ebene einen Konsens zu erreichen. Aber es gebe „Konzepte“, mit denen die Existenzfähigkeit des Staats zusammenhänge, zu diesen müsse unbedingt ein gesellschaftlicher Konsens herrschen. Wenn jemand aus diesem „Konsens herausfällt“, gebe es eine „Definition“ dafür: „Vaterlandsverräter, mit allen daraus folgenden juristischen Konsequenzen“. (NÖK 15.01.26)

Prüfung durch das Gebet – Welche Perspektiven haben die Kriegsgegner in der ROK?

Die Repressionen innerhalb der Russischen Orthodoxen Kirche gegen abweichende Meinungen werden immer stärker. Ksenia Luchenko schildert mehrere Fälle und zeigt (fehlende) Perspektiven für Kriegsgegner in der Kirche auf. Hier weiterlesen: https://osteuropaausschuss.ekir.de/wp-content/uploads/2025/01/KseniaLuchenko.pdf

Großprozession durch das Stadtzentrum von Moskau

aus RGOW 11. September 2025

https://noek.info>nachrichten>osteuropa>russland

Schritte zur Wiederbelebung des Frauendiakonats in der Orthodoxie

aus: RGOW 5/2025

https://osteuropaausschuss.ekir.de/wp-content/uploads/2025/01/Wiederbelebung-Frauendiakonat-in-der-Orthodoxen-Kirche.pdf

Beileidsbekundungen zum Tod von Papst Franziskus

Der Ökumenische Patriarch Bartholomaios hat Papst Franziskus als „wertvollen Bruder in Christus“ und „wahren Freund der Orthodoxie“ gewürdigt. Weiterlesen …


20. April 2025 West- und Ostkirche haben ein gemeinsames Osterdatum

An Ostern feiern Christen ihr wichtigstes Fest: die Auferstehung Jesu am dritten Tag nach dem Tod am Kreuz. Die Botschaft von Kreuz und Auferstehung ist das Fundament ihres Glaubens. Kerngehalt ist, „dass am Ende das Leben über den Tod, die Wahrheit über die Lüge, die Gerechtigkeit über das Unrecht, die Liebe über den Hass und selbst über den Tod siegen wird“, so der katholische Katechismus.

Seit dem Konzil von Nizäa im Jahre 325 wird das älteste Fest der Christenheit am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert.


Kardinal Koch regt Umfrage zum Ostertermin unter allen Kirchen an

Vatikanstadt ‐ Seit über 400 Jahren feiern Christen in Ost und West Ostern nach unterschiedlichen Kalendern und damit zeitlich meist getrennt. In diesem Jahr ist es anders: Alle feiern am 20. April. Im Vatikan sieht man diese Einheit als Modell für die Zukunft.

Kurienkardinal Kurt Koch hat eine Befragung aller christlichen Kirchen über ein gemeinsames Osterdatum vorgeschlagen. Der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) sagte Koch in einem am Donnerstag, es sei notwendig, ein gemeinsames Osterdatum zu finden, ohne neue Spaltungen zu produzieren. In einer Befragung unter allen christlichen Kirchen und Traditionen könnten verschiedene Vorschläge gemacht werden. Als Möglichkeit nannte Koch den Vorschlag, sich auf einen bestimmten Sonntag im April zu einigen. Man könne aber auch überlegen, Ostern näher an das Datum des jüdischen Pessah-Festes zu binden. Auch ein gemeinsames bewegliches Datum sei denkbar

Kardinal Koch ist der Präfekt des vatikanischen Dikasteriums zur Förderung der Einheit der Christen. Die christlichen Kirchen der östlichen und der westlichen Traditionen feiern das Osterfest gemäß ihren jeweiligen Kalendern. Im Westen gilt seit Ende des 16. Jahrhunderts der gregorianische Kalender, im Osten der antike julianische Kalender. Dadurch ist das Osterdatum, das an den Frühlingsanfang gekoppelt ist, im Osten und im Westen oft unterschiedlich. Nur in einigen Jahren, so auch in diesem Jahr, fällt es auf denselben Sonntag.

Der Weltkirchenrat (ÖRK) ermunterte am Donnerstag ebenfalls zu einem gemeinsamen Osterdatum aller Christen. Alle kirchlichen Traditionen seien eingeladen, diese Vision zu unterstützen, hieß es in einer Videobotschaft des ÖRK-Generalsekretärs, Pfarrer Jerry Pillay. „Seit dem 16. Jahrhundert haben die östlichen und westlichen Kirchen unterschiedliche Kalender zur Berechnung des Osterdatums verwendet, und nur selten stimmen sie überein“, so Pillay. In diesem Jahr jedoch gebe es die „seltene und schöne Konvergenz, um am selben Tag gemeinsam das zentrale Geheimnis unseres Glaubens zu verkünden: Christus ist auferstanden!“ (stz/KNA)

16. Februar 2025 – 1. Todestag von Alexej Navalny

Alexej Navalny begann mit der Arbeit an seiner Geschichte kurz nach dem Giftanschlag auf ihn im Jahr 2020. In dem Buch beschreibt er die umfassende Geschicht seines Lebens: seine Jugend in der UdSSR, seinen politischen Weg, sein nie nachlassendes Engagement gegen eine Supermacht, die ihn unbedingt zum Schweigen bringen musste. Messerscharf beobachtet schildert er im Detail den Aufstieg Wladimir Putins. Die Leserinnen werden Zeugen von Navalnys zahlreichen Verhaftungen, den Schikanen, den Attentaten, denen er ausgesetzt war. Da er sein Land und sein Volk liebte, war es für ihn unabdingbar, nach dem Attentat wieder nach Russland zurückzukehren. Seine Gefängnistagebücher spiegeln einen Mann wider, der uns selbst unter den schrecklichstgen Umständen vor Augen führt, warum individuelle Freiheit so wichtig ist. (Aus dem Buchcover)


Christus und dem Evangelium treu bleiben

Ein Aufruf von Geistlichen und Laien der Russischen Orthodoxen Kirche, die zwar in Russland bleiben, aber den Krieg ablehnen.

Veröffentlicht am 7. Januar 2025, dem Tag des Weihnachtsfestes in Russland

Dieses Glaubensbekenntnis wurde von Kirchenleuten, Klerikern und Laien verfasst, die größtenteils in Russland leben und sich genötigt sahen, auf jegliche Hinweise auf die Autorenschaft zu verzichten. Jeder, der die hierin enthaltenen Thesen teilt und bereit ist, sie an andere weiterzuleiten, sei es mündlich oder schriftlich, öffentlich oder auf privatem Weg, kann sich als Teilnehmer an diesem Bekenntnisakt. betrachten.

www.noek.info/hintergrund/3646-christus-und-dem-evangelium


Nimm meinen Schmerz

von Katerina Gordeeva

„Katerina Gordeeva hat ein Buch geschireben, das niemand sonst geschrieben hätte – denn alle schreibenden Menschen, die ich kenne, brauchen viel Zeit, um zu begreifen, was passiert, und deshalb handeln Bücher normalerweise von gestern. Aber Katerina Gordeeva hat schnell verstanden – wir haben ein Buch über das Heute vor uns . Das ist ein sehr seltenes Ereignis“. Ludmila Ulitzkaja

„Nach jeder der 24 Geschichten, nach jedem eindringlichen Detail, springt man auf und geht im Raum umher, auf der Suche nach Antworten auf die Frage: Wann teilten sich gewöhnliche, vertraute Menschen in Menschen und keine Menschen? Wie werden wir künftig mit ihnen leben?. Wie werden sie mit uns leben?“ (Buchcover)

„Lesen Sie dieses Buch. Schieben Sie es nicht auf, bis Sie vermeintlich stark genug und bereit für die Lektüre sind. Wenn Sie es aufschieben, werden Sie dem Bösen, das ständig sein Aussehen verändert, schutzlos ausgeliefert sein. Du must immer über die Person in dir selbst wachen, jede Minute.“ Swetlana Alexijewitsch, Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2013

Ukraine

Ukrainische Flagge

Weiterführende Informationen finden Sie unter https://laurentiuskonvent.de/

Orthodoxes Osterfest 2026 in Wetzlar

Am Sonntag, dem 12. April gegen 8 Uhr morgens füllte sich der Schillerplatz in Wetzlar mit etwa zweihundertfünfzig UkrainerInnen. Sie hatten Körbchen mitgebracht und stellten sie am Boden ab. Die Tücher wurden entfernt, schmale Bienenwachskerzen, die in den frisch gebackenem Osterkuchen steckten, wurden angezündet. Kinder betrachteten genau, was sonst noch in den Körben lag – Obst und Getränke und anderen leckere Lebensmitteln. Vom Eingang der Unteren Stadtkirche begrüßt ein Priester Pavel die Anwesenden mehrmals mit dem Ostergruß „Christos voskrese“ und die Leute antworteten „voistinu voskres!“ (Er ist wahrhaftig auferstanden). Nach einer kurzen Osteransprache zog ein kleiner Frauenchor in die Mitte und sang wiederholt einen Oster-Ruf. Der Priester und zwei Helfern gingen an den Wartenden mit einer Schale voll Wasser vorbei. Mit einem Wedel besprengte der Priester die Gläubigen und ihre mitgebrachten Gaben. Als der ukrainische Priester deutsche Besucher erkannte, begrüßte er sie mit: „Der Herr – auferstanden!“ Sie antworteten laut hörbar: „Er ist wahrhaftig auferstanden!“

Ein solcher Ostersegen ist in vielen orthodox geprägten Ländern ein beliebter Volksbrauch. Nicht alle, die daran teilnehmen, gehen anschließend auch in den Ostergottesdienst mit seiner mehrstündigen Liturgie.

Dennoch transportiert der Ritus eine wesentliche Botschaft. In Zeiten von Krieg und Flucht, von Verlust von Angehörigen, von Trennung und nicht wissen, wann und ob es eine Rückkehr geben wird, gewinnt die Vorstellung von einer Überwindung von Tod und Feindschaft neue Strahlkraft. Mit dem Ostergruß feiern Christen überall auf der Erde die Erneuerung des Bundes mit Gott. Putin hat mit dem Überfall auf die Ukraine bewirkt, dass orthodoxe Christinnen und Christen sich in Länder mit anderen Glaubenstraditionen verstreut haben. Sie verbinden sich dort mit anderen Gläubigen. Die Vorstellung bricht sich Bahn, dass alle, die das Töten von Menschen rechtfertigen, Christus erneut kreuzigen. Gemeinsam hören sie auf das göttliche Gebot, Fluch in Segen zu verwandeln.

Die junge Ukrainisch-orthodoxe Gemeinde hat in der Unteren Stadtkirche einen neuen Gottesdienstort gefunden. Ekaterina Diatolova, die die Gemeinde gesammelt und aufgebaut hat, ist der Evangelischen Gemeinde in Wetzlar von Herzen dankbar für die Aufnahme in ihre Räume. Der Osteuropa- Ausschuss des Evangelischen Kirchenkreises pflegt seit über 30 Jahren den Kontakt zu orthodoxen Kirchen und unterstützt auch Kinder- und Jugendarbeit in der Ukraine. Viel zu lange haben Christen unterschiedlicher Tradition getrennt voneinander gelebt.

Ernst von der Recke

Wings of Victory – Der Kälte und der Dunkelheit trotzen

https://osteuropaausschuss.ekir.de/wp-content/uploads/2025/01/Wings-of-Vicotry-1.pdf

Projektbericht RGOW 2/26

Zum 24. Februar

In Deutschland veröffentlichte die Organisation „Friede allen“, die Priester der Russischen Orthodoxen Kirche (ROK), die sich gegen den Krieg stellen, unterstützt, ein ausführliches Statement. Die Verfasser verurteilten scharf den Krieg und die ihm zugrundeliegende Haltung, die von der ROK mitgetragen wird. Sie riefen zum sofortigen Ende der Kampfhandlungen, der Befreiung der besetzten Gebiete, Kriegsgefangenen und politischen Gefangenen, zu Reparationen und Verfahren gegen die für den Angriffskrieg Verantwortlichen auf. Weiter forderten sie alle orthodoxen Kirchen und die globale christliche Gemeinschaft auf, angemessen auf die falsche Vorstellung eines „heiligen Kriegs“ zu reagieren, die Wahrheit zu sagen und nicht die Augen vor Lügen und Gesetzlosigkeit zu verschließen sowie den Unglücklichen und Vertriebenen zu helfen. (NÖK 26. Februar 2026)

Обращение «Мир Всем» по случаю четвертой годовщины полномасштабного вторжения России в Украину.

Writer: Mir Vsem

24 февраля 2022 года война, начатая Кремлем на востоке Украины в 2014 году, приняла форму полномасштабного вторжения. Был начат самый крупный военный конфликт в Европе после Второй Мировой войны. По данным Управления Верховного комиссара ООН по правам человека на конец января 2026 года гражданские потери в Украине исчисляются более чем 15 тысячами убитых и более 40 тысячами раненых. Миллионы людей стали беженцами. Благополучные города превратились в руины. «Потомки победителей» ударами по теплостанциям замораживают  гражданских жителей так же, как немецкие войска поступали с их предками, остававшимися в блокадном Ленинграде, чтобы сломить их дух. Образы переполненных эвакуационных поездов под обстрелами, детей, которые прячутся от налетов в метро, напомнили нам самые страшные страницы истории Великой Отечественной войны. 

Украинская идентичность отрицается, оккупированные зоны подвергаются принудительной русификации. «Украина это помешательство. Когда русский сходит с ума, он становится украинцем» пишет один из главных российских идеологов войны Александр Дугин, не боясь быть осужденным за унижение человеческого достоинства по национальному признаку (ст. 282 УК РФ). Священник, который с оружием в руках воюет в российской армии, говорит местным жителям в оккупированных областях: «Мы пришли не вас, а от вас освобождать». Российский гауляйтер Запорожья хвастается о своей политике по отношению к «освобожденным» украинцам на оккупированных территориях:

«Люди вели себя крайне резко, поэтому нам надо было куда-то девать этих людей, эти семьи, а это большие семьи. Поэтому мы давали им возможность уехать. Кого-то принудительно выселяли: доводили до ленточки, зачитывали решение о его выселении, давали бутылку воды и отправляли … Мы били – и били жестко. И, к сожалению, приходилось принимать иногда крайне жесткие решения, о которых пока я рассказывать не буду».

Описания пыток, унижений и убийств, о которых умалчивает этот человек, воспоминания выживших приводят в ужас. Российский фашизм в своей ненависти ко всему украинскому перерос в нацизм. 

Никто не дискредитировал российскую армию так, как это сделала она сама. Поколениям россиян, которые еще не родились, придется долгим и кропотливым трудом излечивать раны, которые наносятся сегодня. «По плодам их узнаете их» (Мф. 7.16), говорит Евангелие. Плоды «русского мира» – горе, разрушение и смерть.

Война с Украиной стала и преступлением властей против собственного народа. Под разговоры о его «сбережении» более миллиона человек потеряны убитыми, ранеными и пропавшими без вести. Еще около миллиона покинули страну, спасаясь от политических репрессий и насильственной индоктринации. Гарантированные Конституцией свободы мысли, слова, собрания, свободного распространения информации отменены, в нарушение Конституции введена военная цензура. Российские власти засекретили демографические данные, чтобы никто не мог узнать о катастрофических последствиях их политики. Вместо «демилитаризации» Украины  страна демилитаризовала сама себя, будучи вынуждена прибегнуть к частичной мобилизации гражданских лиц и участию иностранных наемников. Нанесен непоправимый удар по экономике, науке, культуре. Жизнь в приграничных с Украиной  районах стала невыносимой. Пропаганда не только оправдывает войну, но и расчеловечивает украинцев, подавляя эмпатию и сострадание к ее жертвам. Вопреки реальности, официальные российские СМИ нагло заявляют о том, что «гражданскому населению Украины ничего не угрожает» (Интерфакс). Разговор о гражданских жертвах запрещен под страхом тюремных заключений, и количество политзаключенных растет.

Высвобождена невиданная ранее жестокость. Лозунг «где вы были восемь лет» стал разрешением самим себе совершать любое зло, любое насилие, причем не только по отношению к украинцам. В российских тюрьмах фактически легализованы пытки. «Патриотические» телеграмм-каналы с ужасом рассказывают о беспрецедентно жестоких издевательствах и «обнулении», которым подвергаются жертвы вымогательства командиров. «Герои СВО», которые объявлены Владимиром Путиным «новой элитой», уже совершили сотни убийств по всей России. 

Единственные бенефициары войны в России – производители оружия и сам путинский режим. Результатом войны объявлена  «консолидация вокруг президента» –  цементирование диктатуры. Война жизненно необходима небольшой группе людей, чтобы «закручивать гайки» и обвинять тех, кто «раскачивает лодку», в угрозе национальной безопасности.

Особое возмущение вызывает позиция официальных лидеров Московского патриархата, которые, несмотря на утверждение «Основ социальной концепции РПЦ» о том, что «церковные структуры не могут оказывать помощь государству в ведении агрессивной внешней войны», провозгласили вторжение в Украину «священной войной». Якобы на благо Украинской Православной Церкви и во имя ее «освобождения» ее епархии захватываются, в ходе боевых действий разрушаются храмы, гибнут православные клирики и миряне – гражданские и военные.

Всех православных священников на российской территории принуждают публично поддерживать войну чтением «молитвы о Святой Руси» о победе путинской армии под страхом запрещения в служении и извержения из сана. Патриарх Кирилл пообещал прощение грехов всем убитым участникам боевых действий, не исключая убийц, деторастлителей и каннибалов, освобожденных из российских тюрем в ответ на готовность снова взять в руки оружие против украинцев, защищающих свою страну. Инакомыслящие объявлены  Патриархом «изменниками Родины, со всеми вытекающими отсюда юридическими последствиями». Ни одна гражданская жертва конфликта с украинской стороны не стала достойной его соболезнования, в отличии от человека, заявившего в Кремле: «Всех победим, всех убьём, всех, кого надо, ограбим, все будет, как мы любим». По словам Патриарха, сделавший это заявление «старался жить с искренней верой и упованием на премудрый Промысл Божий».

Сегодня, два дня спустя после Прощеного воскресенья, мы должны сказать и о прощении. Опыт послевоенной Европы говорит нам о том, что прощение и примирение возможны при двух условиях – справедливом суде над преступниками и правде об их злодеяниях. Пока правда будет объявляться «фейком» и «дискредитацией», пока злодеи будут объявляться выдающимися политиками, героями и мучениками – суицидальный вектор государства будет направлен на нравственную, культурную и экономическую деградацию.

Мы призываем к немедленному прекращению боевых действий, освобождению оккупированных территорий, военнопленных и политзаключенных, к репарациям и суду над виновными в планировании, подготовке, развязывании и ведении агрессивной войны (ст. 353 УК РФ), и сопровождающих войну преступлениях.

Мы призываем к усиленной молитве в том числе перед образами, которые хранят память о военных агрессиях – Владимирской иконой, выкраденной Андреем Боголюбским из Киевских земель, и новгородской иконой Знамения Пресвятой Богородицы, на лике которой и поныне пребывает след от стрелы: «Начали наступать на город все русские полки. И полетели на город стрелы, словно дождь проливной. Тогда икона по Божьему соизволению обратилась ликом к городу, и увидал архиепископ текущие слезы от иконы» (Сказание ο битве новгородцев с суздальцами).

Мы также призываем в помощь святых, которые не побоялись возвысить свой голос против насилия и несправедливости – святителя Московского Филиппа, преподобного Максима Грека – одного из самых ярких «иноагентов» в истории Русской Церкви, и святых мучеников-антифашистов ХХ века – мать Марию Скобцову, архимандрита Григория Перадзе, Александра Шмореля, для которых не нашлось места в ужасающем «храме вооруженных сил».

Мы также призываем все Православные Церкви и все мировое христианское сообщество дать адекватную оценку лжеучениям о «священной войне», как это было сделано Конференцией Европейских Церквей в декабре 2025 года.

Мы также призываем не бояться нести слово правды, не закрывать глаза на ложь и беззаконие, и помогать несчастным и гонимым, приближая долгожданный и справедливый мир.

Правление НКО «Мир Всем»

священник Валериан Дунин-Барковский

протоиерей Андрей Кордочкин

музыкант Павел Фахртдино

24.Februar 2026 „Schweig nicht zu meinen Tränen“

Ein Gottesdienstentwurf der EKD zum 4. Jahrestag des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine

http://Schweig nicht zu meinen Tränen! Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) https://www.ekbo.de › news-detail › schweig-nicht-zu-…

Ukraine: UOK nimmt Stellung zum Gemeindeaufbau im Ausland

12. Februar 2026 aus NÖK

Das Westeuropäische Vikariat der Ukrainischen Orthodoxen Kirche (UOK) hat in einem Dokument seine Position zur Seelsorge im Ausland dargelegt. Das Dokument wurde am 6. Februar bei einem Treffen der Geistlichen des Vikariats in Bari, Italien, verabschiedet. Darin berufen sie sich auf die Beschlüsse der UOK an ihrem Landeskonzil vom 27. Mai 2022, an dem diese ihre Unabhängigkeit vom Moskauer Patriarchat verkündet hatte. Damals entschied die UOK, eine Auslandsmission einzurichten, da sie ihre Gläubigen im Ausland nicht ohne Seelsorge lassen wollte, insbesondere mit Blick auf die massive kriegsbedinge Emigration seit 2022. Die Gründung von Kirchgemeinden in der Diapsora sei nötig, um den Glauben, die Kultur, Sprache und orthodoxe Identität der orthodoxen Ukrainerinnen und Ukrainer im Ausland zu bewahren, befand das Landeskonzil 2022.

San Nicolo in Bari – Begräbnisstätte des Heiligen Nikolaus

Laut dem Dokument unterstehen die Gemeinden im Ausland dem Oberhaupt der UOK, Metropolit Onufrij (Berezovskij), und sind im Westeuropäischen Vikariat zusammengefasst. Ihre Geistlichen sind ukrainische Bürger, ebenso die Gründer der Gemeinden. Die Gottesdienste werden in Kirchenslawisch und Ukrainisch sowie, wenn nötig, in der Sprache des Gastlandes abgehalten. Materiell werden die Gemeinden von ihren Mitgliedern erhalten, die Geistlichen gehen oft auch einer weltlichen Arbeit nach. In Ländern mit einer eigenen orthodoxen Lokalkirche eröffnet die UOK keine Gemeinden. In allen anderen Ländern jedoch können Gemeinden auf Wunsch von Gläubigen eingerichtet werden.

In den letzten Jahren habe sich gezeigt, dass die Lokalkirchen verständnisvoll auf die seelsorgerischen Herausforderungen der UOK reagierten und sie unterstützten, schildern die Geistlichen in ihrem Dokument weiter. Sie wiesen darauf hin, dass sie mehrheitlich in Kirchgebäuden anderer Konfessionen Gottesdienste organisierten, für diese Unterstützung seien sie dankbar. Wenn sie für die Nutzung von Kirchen zahlen müssten, kämen die Kirchgemeinden selbst vollumfänglich für diese Kosten auf. Dabei könnten sie die Orte für ihre Gottesdienste nicht wählen, sondern die lokalen Konfessionen entschieden, welche Gebäude sie zur Verfügung stellten. Die Auslandsgemeinden der UOK hätten zudem gute Beziehungen zu Vertretern staatlicher Behörden und verschiedenen Religionsgemeinschaften in ihren Gastländern aufgebaut.

Die Geistlichen wehrten sich auch gegen eine Gleichsetzung ihrer Gemeinden mit Gemeinden der Russischen Orthodoxen Kirche (ROK) im Ausland. Die UOK agiere unabhängig und biete seelsorgerische Dienste für ukrainische Bürger, sie stelle keine Bedrohung für ihre Aufenthaltsländer dar. Keine Gemeinde des Westeuropäischen Vikariats halte ihre Gottesdienste in Gemeinden der ROK ab. Zudem betonten die Verfasser, in ihren Gemeinden würden keine russischen Narrative verbreitet. Die Geistlichen und die Gläubigen seien Ukrainer, die unter dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine gelitten und ihre Heimat gezwungenermaßen verlassen hätten. Die Gemeinden der UOK im Ausland würden in erster Linie ukrainischen Bürgern Seelsorge anbieten, Verbindungen zur Ukraine aufrechterhalten, die Streitkräfte der Ukraine unterstützen, Mittel für Kriegsbetroffene sammeln, spirituelle, Bildungs- und Kulturveranstaltungen organisieren, ukrainische Kultur fördern, Zentren der ukrainischen Identität schaffen und sich für das Wohl der Ukraine und der christlichen Kirche einsetzen. (NÖK)

Aus einem Newsletter eines Ukrainers

Kiew weint nicht laut. Wir haben gelernt, zwischen Einschlag und Kaffee zu leben. Wir halten die Stadt mit Verlängerungskabeln und Sturheit am Laufen. Mit Spenden, Generatoren und dreckigen Witzen.

Kiew weint nicht laut. Es hat keine Zeit dafür. Hier verschiebt man das Weinen auf später; wie das Leben, wie den Schlaf, wie die Normalität. Unsere Kinder rennen heute schneller in den Schutzraum, als sie früher zu den Schaukeln liefen. Und die Erwachsenen haben gelernt zu lächeln, dass niemand sieht, wie innen etwas zerbricht.

Wir leben zwischen Trümmern und setzen die Stadt Stück für Stück zusammen, wie ein Puzzle. Unsere Medizin ist Lachen in der Schlange nach Brot. Und wenn der Strom ausfällt, fangen wir an, selbst zu leuchten. Wir fragen nicht, wann das alles vorbei ist, wir fragen, wor wir uns heute treffen.

Verleihung des Ewald-von-Kleist-Preises für den Widerstand des ukrainischen Volkes an Präsident Wolodymir Zelensky

14. Februar 2026 im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz

Under Broken Skies

Fotoaustellung 20.11.2025–20.07.2026

Vernissage: Donnerstag, 20. November, 18 Uhr,
Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte, Detmold

Der andauernde russische Angriffskrieg hat in der Ukraine nicht nur unermessliches menschliches Leid verursacht, sondern auch tiefe Wunden im kulturellen Gedächtnis des Landes hinterlassen. Nach offiziellen Angaben wurden bereits über 1.200 Kulturdenkmäler beschädigt oder zerstört – von Kirchen und Museen bis hin zu historischen Gebäuden und Archiven. Diese Verluste betreffen nicht allein die Ukraine, sondern das gemeinsame europäische Kulturerbe. Mit der Ausstellung „Under Broken Skies. Ukrainisch-deutsches Kulturerbe an der Frontlinie“ wird ein eindringlicher Blick auf jene Orte geworfen, die im Schatten des Krieges stehen – und auf die
kulturellen Spuren des Zusammenlebens von Ukrainern und Deutschen, die über Jahrhunderte in der Region hinterlassen haben. https://www.deutschlandfunk.de/kultur-ausstellung-under-broken-skies-ueber-deutsch-ukrainisches-kulturerbe

Einführende Worte zur Ausstellung von Hendrik Wüst, Ministerpräsident des Landes NRW

Zum Grußwort


Pressemitteilung Zur Ausstellung

Zur Pressemitteilung

Der Schlüsssel würde noch passen – Moskauer Erinnerungen

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Die Ukrainische Orthodoxe Kirche – vor dem Verbot?

06. November 2025

Thomas Bremer

Anfang November veröffentlichte die Europäische Kommission den jährlichen Fortschrittsbericht über die EU-Beitrittskandidaten. Im Bericht über die Ukraine werden die Bemühungen des vom russischen Angriffskrieg erschütterten Lands gewürdigt, die Bedingungen für den EU-Beitritt rasch zu erfüllen. Kritisch angemerkt wird jedoch: „Die Ukraine muss sicherstellen, dass die Umsetzung des Gesetzes über Religionsgemeinschaften, das die Aktivitäten von Religionsgemeinschaften in der Ukraine verbietet, die mit der Russischen Orthodoxen Kirche in der Ukraine affiliiert sind, etwa bezüglich der Metropolie von Kyjiw, in Übereinstimmung mit den internationalen Standards über Religions- oder Glaubensfreiheit bleibt, einschließlich der Rechtsprechung des EGMR in diesem Bereich, besonders auf lokaler und regionaler Ebene.“ (S. 42) Hier weiterlesen:https://www.noek.info

7. August 2025 Neue Frist für Ukrainische Orthodoxe Kirche zur Änderung von Dokumenten

Der ukrainische Staatsdienst für Ethnopolitik und Gewissensfreiheit (DESS) verlangt von der Ukrainischen Orthodoxen Kirche (UOK), Konflikte mit dem Gesetz über Gewissensfreiheit und religiöse Organisationen aufzulösen. Es bestünden Anzeichen, dass die Metropolie Kyjiw der UOK mit einer „ausländischen religiösen Organisation“ verbunden sei, die in der Ukraine verboten sei. Diese Verstöße muss die UOK bis zum 18. August 2025 beheben, teilte der DESS am 17. Juli mit. Hier weiterlesen: https://noek.info

Ukraine: Zeugen Jehovas müssen laut Oberstem Gericht Kriegsdienst leisten 8. Mai 2025

https://www.noek.info

Der Krieg gegen die Ukraine und die Kirchen

Chronologie 7. März 2024 bis 27. Februar 2025

http://www.noek.info

Zum dritten Jahrestag des Überfalls auf die Ukraine

https://konfessionskundliches-institut.de/allgemein/zum-dritten-jahrestag-des-ueberfalls-russlands-auf-die-ukraine/

Forum RGOW – Religion & Gesellschaft in Ost und West vermittelt Wissen über das östliche Europa und setzt sich für sozial benachteiligte Gruppen ein.

Forum RGOWForum RGOWhttps://rgow.eu

Russland

Die folgenden Beiträge geben Einblicke in erlebte Momente zwischen evangelischen und orthodoxen Christen aus Wetzlar und Tambow zwischen 1992 und 2019.

Außerdem greifen wir in Artikeln und Interviews den Krieg Russlands in der Ukraine seit 2022 auf und die damit verbundenen stark veränderten Lebensbedingungen weltweit.

Kreml weist Vergiftungsvorwurf an Navalnys Todestag zurück

16. Februar 2026

https://www.dw.com/de/alexej-nawalny-russland-vergiftung-pfeilfrosch-kreml-wladimir-putin-johann-wadephul-julia-nawalnaja/a-75991377

Die russisch-ukrainischen Verhandlungen in Abu Dhabi im Februar 2026

In Abu Dhabi begann am 04.02.2026 eine weitere Runde direkter Verhandlungen zwischen einer russischen und ukrainischen Delegation unter Vermittlung US-amerikanischer Vertreter. Gegenstand der Gespräche waren ein mögliches Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, territoriale Fragen als auch humanitäre Maßnahmen. Im Ergebnis wurde eine Einigung auf einen Gefangenenaustausch erzielt, der am 05.02.2026 im direkten Anschluss an das Verhandlungsende umgesetzt wurde. Im Folgenden sind Reaktionen auf die Ereignisse um die Verhandlungen in Form von Zitaten nachgezeichnet sowie eine Vorstellung der beteiligten Personen und ihrer Verhandlungsführung.

https://laender-analysen.de/russland-analysen/476/russland-ukraine-verhandlungen-abu-dhabi-2026/

Das Schweigen nach der Ausreise: warum die neuen russischen Migranten sich nicht mobilisieren

Diese Analyse untersucht, warum diese Migranten, obwohl sie in einem demokratisch toleranten Umfeld leben, einen Weg der strategischen Vermeidung statt des Aktivismus wählen. Um dies zu verstehen, müssen wir über die einfache Dichotomie von Unterdrückung und Freiheit hinausblicken. Stattdessen können wir den »langen Arm« des russischen Staates, der seine Macht über die Grenzen hinweg durch drei verschiedene soziale Sphären ausübt, wie folgt darstellen: Er wirkt auf die Rolle des Migranten als russischer Staatsbürger, als Familienmitglied und als prekärer Einwohner in einem Aufnahmeland.

https://laender-analysen.de/russland-analysen/476/schweigen-russland-migrant-mobilisieren

Politikern im Westen fehlt das Verständnis – Wie Exilrussen der EU gegen Putin helfen wollen

https://www.welt.de/politik/ausland/article697721a6dd950c55001bfdf1/russische-opposition-politikern-im-westen-fehlt-das-verstaendnis-wie-exilrussen-der-eu-gegen-putin-helfen-wollen.html

Sabine Fischer: Die chauvinistische Bedrohung – Russlands Kriege und Europas Antworten

https://share.google/rgQ3FQilVcYFPzzZX

Russlands aggressiver Vernichtungskrieg gegen die Ukraine lässt sich nicht begreifen und stoppen, ohne den russischen Chauvinismus zu verstehen. Der speist sich aus nationalistischen und misogynen Ideen und dient dem autokratischen Putin-Regime zur Selbstlegitimation. Die chauvinistische Politik Russlands greift nicht nur die Ukraine an. Sie bedroht auch signifikante Teile der russischen Gesellschaft und will die auf Regeln und Werten basierende europäische Sicherheitsordnung zerstören. An ihre Stelle soll das Recht des Stärkeren, Aggressiv-Imperialen treten.

Der russische Chauvinismus betrachtet alles, was mit Liberalismus zu tun hat, als feindlich – und auch in Europa breitet sich diese Haltung aus. Sabine Fischer, Osteuropa-Expertin bei der renommierten Stiftung Wissenschaft und Politik, liefert uns einen ganz neuen Blick auf die Macht- und Expansionspolitik Russlands. Sie erklärt, wie aggressiver Nationalismus, misogyner Chauvinismus und Autokratie in Russland zusammenhängen, und wie Europa und die westliche Welt sich aufstellen müssen, um dem russischen Chauvinismus zu trotzen.

Auszug Drei Jahrzehnte deutsche Osteuropa-Politik

https://osteuropaausschuss.ekir.de/wp-content/uploads/2025/01/Sabine-Fischer-S.-217-219-1.pdf

Die Heinrich-Böll-Stiftung im Gespräch mit Sabine Fischer

https://share.google/6GRFkSm1zoi8XLEZZ


23. Januar 2026 Die Stadt Wiesbaden verleiht Ludwig-Beck-Preis an Julia Navalnaja und Irina Scherbakowa

https://www.hessenschau.de/gesellschaft/stadt-wiesbaden-zeichnet-julia-nawalnaja-und-irina-scherbakowa-aus-v2,ludwig-beck-preis-100.html

Mercator-Professur 2025


Die herausragende Politik- und Sozialwissenschaftlerin und Expertin für Sicherheits- und Verteidigungspolitik Dr. Claudia Major übernimmt 2025 die Mercator-Professur an der Universität Duisburg-Essen.

Sie gilt als eine der einflussreichsten Stimmen zu Fragen von Krieg und Frieden, NATO und Sicherheit, sie berät die internationale Politik und prägt die Debatten. Die gebürtige Ostberlinerin studierte Politikwissenschaften in Berlin und Paris und promovierte 2009 in Birmingham über die Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik.

Ihre Karriere führte sie unter anderem an das EU Institute for Security Studies in Paris und an die ETH Zürich.

Ab 2009 arbeitete sie bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin, wo sie die Forschungsgruppe Sicherheitspolitik leitete. Im März 2025 wechselte Dr. Claudia Major zur unabhängigen amerikanischen Denkfabrik German Marshall Fund of the United States. Dort verantwortet sie als Senior Vice President die transatlantische Sicherheitspolitik und bestimmt als Mitglied der Geschäftsführung die strategische Ausrichtung des Instituts mit.

Seit vielen Jahren wird Claudia Major zu Fragen der Sicherheits- und Verteidigungspolitik konsultiert. Sie berät u.a. die Bundesregierung und den Bundestag, EU-Parlament und -Institutionen in Brüssel sowie NATO-Gremien und europäische und transatlantische Partner. Für ihre Arbeit hat sie zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den französischen und den estnischen Verdienstorden.

Mit ihr erfüllt sich erneut die Grundidee der Mercator-Professur: Weltoffenheit und debattenanregende Beiträge zu wichtigen Zeitfragen.

Der Schlüsssel würde noch passen – Moskauer Erinnerungen

Irina Scherbakowa https://lesen.amazon.de/sample/3426446669?clientId=share

Das neue Buch der renommierten und vielfach ausgezeichneten Historikerin, Publizistin und Schriftstellerin Irina Scherbakowa

In »Der Schlüssel würde noch passen« erzählt Irina Scherbakowa von den kurzen Jahren der Perestroika,. Sie berichtet vom Alltag und vom politischen Aufbruch in Moskau und auf dem Land zu Beginn 1990er-Jahre. Sie beschreibt die ungewohnte Freiheit und wie die Menschen mehr schlecht als recht damit umzugehen lernten. Scherbakowas Thema ist auch ihre bis heute andauernde aktive politische Tätigkeit und das scheinbar unaufhaltsame Abgleiten Russlands in die Diktatur.  Ihre beeindruckenden Moskauer Erinnerungen sind dicht verwoben mit der Geschichte Russlands im 20. Jahrhundert und ihrem lebenslangen Kampf gegen Staatsterror und für die Erinnerung. 

Irina Scherbakowa ist eine der bedeutendsten russischen Oppositionellen. Sie ist Mitgründerin der Menschenrechts-Organisation Memorial, die 2022 mit dem Friedens-Nobelpreis ausgezeichnet wurde. 

»Irina Scherbakowa gibt eine persönliche und detaillierte Antwort auf die Frage, wie der russische Staat im 20. Jahrhundert seine Bürger missbraucht hat und wie er das weiterhin tut, solange die alten Verbrechen nicht aufgearbeitet sind.« Süddeutsche Zeitung

Das Versagen

Katja Gloger und Georg Mascolo im Gespräch mit Thomas Roth im Lew Kopelew Forum, Köln, am 6.Dezember 2025

https://share.google/uTKew13YWY5ybSxx8

http://Das Versagen: Eine investigative Geschichte der deutschen Russlandpolitik | »Pflichtlektüre … Unglaublich präzise, packend geschrieben.« Markus Lanz Gebundene Ausgabe – 16. Oktober 2025 von Katja Gloger (Autor), Georg Mascolo (Autor) 4,5 4,5 von 5 Sternen (18) Amazon Charts #1 dieser Woche Alle Formate und Editionen anzeigen »Wir wollten es nicht sehen.« – Wolfgang Schäuble. Ein Schlüsselwerk zum Verständnis unserer gefährlichen Gegenwart Als Putin im Februar 2022 die Ukraine angreift, steht die Welt unter Schock. Dabei ist dieser Krieg von Geheimdiensten präzise vorausgesagt worden. In einer aufsehenerregenden Recherche enthüllen Katja Gloger und Georg Mascolo, wie die Verantwortlichen über Jahrzehnte Warnungen ignorierten und kritische Stimmen in der deutschen Russlandpolitik ausblendeten. Anhand von zahlreichen Geheimdokumenten und Gesprächen mit Dutzenden Zeitzeugen erzählen sie eine atemberaubende Geschichte: über die wahren Hintergründe der umjubelten Putin-Rede im Bundestag und einen Back Channel in den Kreml, der im früheren Leben Stasi-Spion war. Über ein Geheimdossier des Auswärtigen Amts, das schon 2007 einen bewaffneten Konflikt um die Krim und den Osten der Ukraine beschreibt – und im Archiv landet. Sie offenbaren die Details einer unerklärlich engen militärischen Zusammenarbeit – und warum Putins nukleare Drohungen einen Bundeskanzler um die halbe Welt reisen lassen. »Eine umfassende kritische Aufarbeitung der deutschen Russlandpolitik der letzten Jahrzehnte war überfällig. Das Versagen füllt die Lücke in brillanter Weise. Das Buch von Russlandexpertin Katja Gloger und ihrem Ehemann, Ex Spiegel-Chefredakteur Georg Mascolo, ist die absolute Muss-Lektüre für jeden, der sich für die hoffnungsvollen Zielsetzungen, Illusionen und idealistischen Irrwege unserer Außenpolitik interessiert.« Wolfgang Ischinger, Vorsitzender des Stiftungsrates der Münchner Sicherheitskonferenz, ehemaliger Staatssekretär im Auswärtigen Amt und Botschafter in Washington und London »Brillant recherchiert. Spannend erzählt. Dokument einer kollektiven Verdrängung.« Thomas Roth, Journalist, langjähriger ARD-Korrespondent in Moskau und New York, Moderator der Tagesthemen »Ein fantastisches Buch.« Carlo Masala »Ein Buch, das überfällig war – und soviel Neues enthüllt, wie kolossal das Versagen deutscher Russlandpolitik wirklich war. Katja Gloger und Georg Mascolo haben jahrelang recherchiert und offenbaren in allen Details, was seit Gerhard Schröder bis zur russischen Vollinvasion der Ukraine nicht gesehen werden wollte, obwohl es soviele Warnungen gab. Ein fesselndes Werk von Autoren, die sich auskennen, exklusive Zugänge haben und es großartig aufgeschrieben haben.« Paul Ronzheimer

Wie ist der Mensch Putin? Zum Buch ein Interview von Markus Feldenkirchen mit Katja Gloger und Wolfgang Ischinger auf youtube https://www.youtube.com/watch?v=_H-McnuKqlc

Auf der Sandbank der Zeit, Karl Schlögel, erschienen zur Buchmesse 2025 in Frankfurt

Man möchte am liebsten in Deckung gehen vor den fast im Stundentakt hereinbrechenden Meldungen aus der Ukraine. Dabei sind es nur Nachrichten und Bilder, nicht Drohnen, die in Cherson auf Menschenjagd gehen und ganze Straßenzüge in Charkiw in Schutt und Asche legen. Krieg in Europa, nur eineinhalb Flugstunden von Berlin: So beginnt das Vorwort zu Karl Schlögels Buch. Lesen Sie hier weiter:

thttps://books.google.com/books?id=9lCGEQAAQBAJ&pg=PT6&source=kp_read_button&hl=de&newbks=1&newbks_redir=

19. Oktober 2025 Karl Schlögel erhält Friedenspreis des Deutschen Buchhandels in der Frankfurter Paulskirche – die Laudation hält die ukrainische Schriftstellerin Katja Petrovskja

https://www.3sat.de/kultur/buchmesse/friedenspreis-des-deutschen-buchhandels-2025-karl-schloegel-102.html

Friedenspreis – Reden https://osteuropaausschuss.ekir.de/wp-content/uploads/2025/01/Friedenspreis_Reden_2025.pdf

Zeitzeugen im Gespräch

Osteuropa-HistorikerKarl Schlögel: „Ich verstehe die Ukraine als ein Europa en miniature“

Sowjetunion, Polen, Ukraine: Seit Jahrzehnten analysiert Karl Schlögel die Entwicklungen im Osten – kulturhistorisch und verwoben mit eigenen Erfahrungen. Er warnte früh vor Putins Expansionspolitik und hat sich auch mit dem „Trumpismus“ beschäftigt.

https://www.deutschlandfunk.de/sabine-adler-im-gespraech-mit-dem-osteuropa-historiker-karl-schloegel-100.html

Am Sonntag, den 19. Oktober 2025, wird Karl Schlögel in der Frankfurter Paulskirche mit dem Friedensnobelpreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.

Großprozession durch das Stadtzentrum Moskau

https://noek.info › nachrichten › osteuropa › russland

75 Jahre KSZE Konferenz in Helsinki am 1. August

Die Konferenz war der Höhepunkt der sogenannten Entspannungspolitik während des Kalten Krieges

https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/50-jahre-ksze-2199604


Für Rußland ist Europa der Feind

http://ARD Mediathek https://www.ardmediathek.de · 05.04.2025

Wie kommt es, dass Wladimir Putins imperiale Komplexe und aggressive Wunschträume sich in der russischen Gesellschaft als mehrheitsfähig erweisen, warum gab es unter Russen, auch unter Auslandsrussen, so viel Kriegsbegeisterung, warum fällt der offiziell propagierte Hass gegen die Ukrainer, die Amerikaner, die Europäer auf so fruchtbaren Boden?

Der gebürtige Moskauer und in Köln lebende russische Journalist Andrey Gurkov geht in seinem Buch den historischen, kulturellen, politischen und massenpsychologischen Gründen für dieses Phänomen auf den Grund. Zugleich warnt er eindringlich vor der illusorischen Erwartung, es könne nach einem Ende des Ukrainekriegs eine Wiederherstellung früherer Beziehungen Deutschlands bzw. Europas zu Russland geben – die russische Gesellschaft sieht sich längst nicht mehr als Teil der europäischen Wertegemeinschaft, Europa ist zum Feindbild geworden.

Andrey Gurkovs Blick auf sein Heimatland ist so analytisch wie schonungslos – schonungsloser als ihn möglicherweise deutsche Autorinnen und Autoren wagen würden.

Verzerrt und verfäscht: die Instrumentalisierung der Geschichte in Russland


Anna Schor-Tschudnowskaja. In Russland dominiert zunehmend ein verklärter Blick 
https://osteuropaausschuss.ekir.de/wp-content/uploads/2025/07/Die-Instrumentalisierung-der-Geschichte-in-Russland.pdf

Nicht nur Repression: Warum in Russland kaum protestiert wird

Jan Matti Dollbaum. In Russland ist öffentlicher Protest so gut wie zum Erliegen gekommen.

https://osteuropaausschuss.ekir.de/wp-content/uploads/2025/01/Warum-in-Russland-kaum-protestiert-wird.pdf

 

Die Überlebenden haben uns die Erinnerung anvertraut

Wort der EKD und der Katholischen Deutschen Bischofskonferenz zum 80. Tag des Kriegsendes

https://www.ekd.de

8. Mai Tag der Befreiung

https://libmod.de/8-mai-tag-der-befreiung

Patriarch rühmt Präsidentschaft Putins als „Göttliche Vorsehung“

Beim Empfang nach dem Gottesdienst zum Ostermontag hat der russische Patriarch Kirill die „wunderbaren Veränderungen im Leben unseres Landes, unseres Staats“ gelobt. Weiterlesen …


Eisiges Schweigen flussabwärts

Michael ThumannMichael Thumann ist Außenpolitischer Korrespondent der DIE ZEIT, er arbeitet aus Moskau und Berlin. Seit den 1990er Jahren berichtet er für die ZEIT aus Russland, Osteuropa und dem Nahen Osten. 2023 erschien bei C.H.Beck sein Bestseller „Revanche. Wie Putin das bedrohlichste Regime der Welt geschaffen hat“. Seine Artikel, Podcasts und Bücher über Russland als Vielvölkerstaat und den neuen Nationalismus Putins haben unseren Blick auf dieses Land erweitert. Russland kennt er schon aus Studienzeiten, als er unter anderem an der Moskauer Lomonossow-Universität studierte.

Hier finden Sie eine Leseprobe.

Frieden in Europa mit Putin nicht möglich

Phoenix persönlich: Auslandskorrespondent Michael Thumann zu Gast bei Theo Koll am 4.7.25

https://www.youtube.com/watch?v=a47hX57KnQM


Verhandlungen ohne zu verhandeln von Jens Siegert

Der neugewählte US-Präsidenten Donald Trump tönte schon im Herbst, er werde binnen eines Tages den Krieg Russlands gegen die Ukraine – den er natürlich nicht so nennt – beenden. Das hat nun erstaunlicherweise – hier ist wohl der Hinweis nötig, dass das nicht Ironie, sondern Sarkasmus ist – nicht geklappt. Vor allem hat Trump, bei allem Großsprechen, eines gerade nicht erlangt: die Handlungsinitiative. Alles, was Trump bisher getan hat, nützt Putin: Vom Ausschluss eines ukrainischen NATO-Beitritts, über die rhetorische Demontage Selenskyjs bis zum Kurswechsel in den UN, in denen die USA in der letzten Februarwoche zusammen mit Russland, Nordkorea und Ungarn gegen eine neue Ukraine-Resolution gestimmt haben (während sich China enthalten hat).

https://laender-analysen.de/russland-analysen/462/


Münchner Sicherheitskonferenz Februar 2025

Die 61. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) wird vom 14. bis zum 16. Februar 2025 im Hotel Bayerischer Hof in München stattfinden. Die MSC 2025 wird wieder eine einzigartige Plattform für hochrangige Debatten zu den größten außen- und sicherheitspolitischen Herausforderungen unserer Zeit sein. Ein Gesprächs- und Verhandlungspunkt ist der Krieg Russlands in der Ukraine und seine Auswirkung auf die EU. http://securityconference.org


Nina Toropzewa und Erzpriester Nikolaij Toropzew 2002

Todesursache ungeklärt

Die Partnerschaft des Kirchenkreises mit der Eparchie Tambow wurde von russischer Seite 17 Jahre maßgeblich durch die Arbeit des Priesterehepaares Nikolaij Toropzew und Nina Toropzewa geprägt. Ihre nicht geklärte Todesursache gibt bis heute Rätsel auf.Katastrophe – Katastrophe – so tönt es am frühen Morgen des 7. September 2004 aus dem Telefonhörer! Hier können Sie weiterlesen


Christus-Erlöser-Kathedrale Moskau

Der Tag der Vergebung

Am 6. März feierte die Orthodoxe Kirche den Sonntag der Vergebung. Es gibt wohl kaum einen Gottesdienst, der bewegender ist, als dieser eine Woche vor Beginn der großen Fastenzeit. Da fallen die Priester, Diakone und die Gläubigen immer wieder auf die Knie, gehen zum Schluss einer auf den anderen zu und bitten mit einem Kuss um herzliche Vergebung. So erlebten wir es vor einigen Jahren in Tambow, und es ist einer der Gottesdienste, der mich durch seine bedingungslose Wahrheit ein Leben lang begleiten und verpflichten wird. Hier können Sie weiterlesen


„Putin macht auch einen Teil meines Lebens kaputt“

Gedanken zum Krieg zu Beginn der sechsten Kriegswoche:

Das lese ich am 16. März in den sozialen Medien: „Ein kleines Mädchen trägt eine Blumenkrone in den Farben der ukrainischen Flagge. Der französische Fassadenkünstler C215 hat dieses atemberaubende Wandbild in Paris geschaffen, um die Menschen daran zu erinnern, welchen Tribut der Krieg für die Zivilbevölkerung fordert – insbesondere für Kinder. Unter dem Portrait ist ein Zitat des ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelensky: Hier können Sie weiterlesen: